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Schreibwettbewerb
Weil Du mir so fehlst – Geschichten von Leben und Tod

Da ist das Loch. Mitten in uns. Der geliebte Mensch verschwunden, und wie aus einem Vulkan schleudern aus unserem schwarzen inneren Krater heiße Gefühle hinauf.
WettbewerbslogoManchmal so eruptiv, dass man sich festhalten möchte und dass die Tränen verdampfen. Andere werfen mit Kraft in den Abgrund ihr „Warum“, hoffend auf Echo. Aber nichts fällt, es bleibt wolkenleicht vor der Stirn, verhängt die Gedanken und denkt gar nicht daran hinabzustürzen. Einige von uns werden deshalb wütend, andere können nur noch: einatmen – ausatmen. Nichts weiter.

Es gibt soviele Schattierungen der Trauer, erzählt uns davon. Erzähle wie Du es erlebt hast und auch was Dir half. Vielleicht ist Deine Geschichte für andere Trost.

Start ist am Totensonntag den 26. November 2017 bis Frühlingsanfang 20. März 2018

Hier lang geht es zu den Teilnahmebedingungen.
Weitere Infos gibt es hier: Bitte → klicken.


Inklusives Leben lernen 
Schulprojekt zur Aufklärung über Pränataldiagnostik gestartet 

PRESSEMITTEILUNG | Berlin, 07. September 2017 – Schwangerschaftsvorsorge stellt Frauen und ihre Familien oft vor große Herausforderungen: Wenn der Verdacht auf einen möglicherweise krankhaften Befund beim Fötus geäußert wird, stehen viele Betroffene alleine da und fühlen sich zu Unrecht zu Maßnahmen gedrängt, von denen sie vorher nie gehört hatten. Experten und Betroffene fordern bereits im Vorfeld mehr Aufklärung über die Vorteile und Risiken der Pränataldiagnostik. Denn je ausführlicher und frühzeitiger darüber aufgeklärt wird, welche Entscheidungen auf Schwangere und ihre Partner zukommen, umso besser vorbereitet können diese darüber entscheiden, was und wie viel sie über ihr ungeborenes Kind wissen möchten. Nun startet das Schulprojekt „Aufklärung Pränataldiagnostik“, in dem Schülerinnen und Schülern nicht nur Wissen zu diesem Thema vermittelt wird, sondern in dem sie auch eigene Erfahrungen in der Begegnung mit ExpertInnen, Schwangeren, betroffenen Eltern sammeln werden. 

Mit Beginn des neuen Schuljahres werden sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklassen der Johannes-Schule-Berlin (Freie Waldorfschule in Schöneberg), der Annemarie-Lindner-Schule in Nagold und dem Marien-Gymnasium in Kaufbeuren mit dem Thema der vorgeburtlichen Untersuchungen auseinandersetzen. Dabei steht die eigenständige Recherche im Lebensumfeld im Mittelpunkt. In Gesprächen und Interviews mit Betroffenen, ÄrztInnen und ExpertInnen, werden sie über mehrere Wochen hinweg in diesem Bereich persönliche Erfahrungen sammeln und filmisch dokumentieren. Im Frühjahr 2018 sollen die Ergebnisse sowie der Film von den Schülern bei einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin präsentiert werden.

Wie können junge Menschen lernen, kompetente Entscheidungen zu treffen, bevor sie eine Familie gründen? Das war die Ausgangsfrage für das Projekt, das von GESUNDHEIT AKTIV e. V. zusammen mit der Autorin Kathrin Fezer Schadt und dem „Projekt Dr. Ulla Franken“ der Stiftung Bewusstseinswissenschaften ins Leben gerufen wurde.

„Während der langjährigen Betreuung von Eltern innerhalb und nach Problemschwangerschaften, hat sich mir gezeigt, dass die Vor- und Nachteile der Pränataldiagnostik nicht kritisch genug hinterfragt werden. Nach einem auffälligen Befund findet heute in den meisten Fällen ein Schwangerschaftsabbruch statt. Auch deshalb, weil oft nicht die Alternativen aufgezeigt werden, wie zum Beispiel eine palliative Geburt oder Wege, wie sich ein Leben mit einem behinderten Kind gestalten lässt“, sagte Kathrin Fezer Schadt im Rahmen der Lesung am 06. September, die als offizieller Auftakt des Schulprojekts bei GESUNDHEIT AKTIV e. V. in Berlin stattfand. „Genau das war auch meine Intention, um an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich wollte zeigen, dass das Leben mit einem behinderten Kind nicht bedeutet, dass das eigene Leben vorbei ist – und, dass nicht die Behinderungen das Leben erschweren, sondern die Art, wie unsere Gesellschaft mit Menschen mit Behinderung umgeht. Alle reden von Inklusion, aber bis wir sie wirklich leben, ist es noch ein weiter Weg“, ergänzt die Autorin Mareice Kaiser. Auch sie wurde von GESUNDHEIT AKTIV e. V. zu dem Abend eingeladen, um aus ihrem Buch „Alles Inklusive“ vorzulesen.

Im Anschluss sprachen die Autorinnen gemeinsam mit den zahlreichen Gästen und Schülerinnen und Schülern aus Berlin unter anderem auch darüber, wie ein Leben mit Behinderung bewertet wird und wie eine würdevolle und professionelle Begleitung betroffener Eltern aussehen kann. Mit dabei war auch die Berliner Filmemacherin Dörte Grimm, die die Projektphase an den Schulen filmisch begleiten wird. Der Film wird von der Initiative REGENBOGEN „Glücklose Schwangerschaft e. V.“ gefördert.

„Wir hoffen“, so die Initiatoren, „dass wir einen Impuls setzen können, der auch andere Schulen motiviert, den Biologie- und den Ethikunterricht praktisch zu nutzen. So könnten Frauen und Familien darin gestärkt werden, ihren eigenen Weg zu gehen – auf der Basis einer guten Aufklärung und von frühen persönlichen Erfahrungen.“

Mehr Informationen zum Thema Pränataldiagnostik unter www.gesundheit-aktiv.de/kompetent-entscheiden

Über GESUNDHEIT AKTIV

GESUNDHEIT AKTIV e. V. vertritt unabhängig und gemeinnützig die Interessen von BürgerInnen und PatientInnen in gesundheitsrelevanten Fragen. Die bundesweiten Aktivitäten des Bürger- und Patientenverbands zielen darauf ab, ein solidarisches Gesundheitswesen und eine ganzheitliche Medizin zu fördern. 1952 gegründet, zählt GESUNDHEIT AKTIV heute rund 8.000 Privatpersonen und etwa 100 Organisationen zu seinen Mitgliedern.

Kontakt
Dr. Stefan Schmidt-Troschke, Geschäftsführender Vorstand
GESUNDHEIT AKTIV e. V. – Anthroposophische Heilkunst
Gneisenaustr. 42
10961 Berlin
Telefon 030 / 695 68 72-0
presse@gesundheit-aktiv.de
www.gesundheit-aktiv.de


Erfahrungen mit behinderten Kindern und Sternenkindern
MI 6. SEP 2017 | 19.30 UHR

oben: Lachendes Mädchen mit Downsyndrom, unten: Infos zur Veranstaltung„96 Prozent aller Kinder kommen gesund zur Welt. Meine Tochter gehört zu den anderen vier Prozent.“

Alles Inklusive ist ein Buch, das mitnimmt – in einen außergewöhnlichen Familienalltag. Elternwerden hatte sich Mareice Kaiser anders vorgestellt: Ihre erste Tochter kommt durch einen seltenen Chromosomenfehler mehrfach behindert zur Welt. Das Wochenbett verbringen sie im Krankenhaus, statt zur Krabbelgruppe gehen sie zum Kinderarzt. Mareice Kaiser erzählt von der Unplanbarkeit des Lebens, vom Alltag zwischen Krankenhaus und Kita, von ungewollten Rechtfertigungen, dummen Sprüchen, stereotypen Rollenverteilungen, bürokratischem Irrsinn und schwierigen Gewissensfragen.
Ihr Blog: kaiserinnenreich.de

Kathrin Fezer Schadt liest aus ihrem Roman Lilium Rubellum, in dem sie auf eindrücklich poetische Weise die Geschichte einer zunächst ungewollten Schwangerschaft und des Umgangs mit der Diagnose einer kindlichen Behinderung erzählt. Denn mehr und mehr versetzen die moderne Medizin und die diversen Früherkennungsverfahren den Menschen in Situationen, in denen er Entscheidungen trefen muss, deren Konsequenz er kaum in der Lage ist zu überblicken.
Zu ihren Texten: Bitte → hier klicken

Lesung und Gespräch mit den Autorinnen
Kathrin Fezer Schadt & Mareice Kaiser
MI 6. SEP 2017 | 19.30 UHR
ORT: GESUNDHEIT AKTIV e. V. | Gneisenaustr. 42, 10961 Berlin
EINTRITT: frei.
Über Spenden freuen wir uns!

Barrierefreier Zugang zum Veranstaltungsraum
Anmeldung erbeten an veranstaltung@gesundheit-aktiv.de
Zum Flyer (DPF): Bitte → hier klicken.


Vortrag und Gespräch: Kindsverlust. Wenn Geburt und Tod zusammenfallen
Mittwoch, 3. Mai 2017, 18.30 Uhr
Abdankungshalle beim Eingang Friedhof Sihlfeld D
8003 Zürich

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Der Anlass ist eine Kooperationsveranstaltung von Friedhof Forum, Paulus Akademie und kindsverlust.ch. Er richtet sich Eltern, deren Kind in der Schwangerschaft oder rund um die Geburt verstorben ist, aber auch an Angehörige, Mitbetroffene und Fachleute.
Zum Flyer (PDF): Bitte → hier klicken


Autorenlesung mit anschließendem Podiumsgespräch
zu Pränataldiagnostik und Palliativversorgung  in der Neonatologie
mit Kathrin Fezer Schadt

Wann: Donnerstag, 8. Dezember, 19.30 Uhr
Wo: GESUNDHEIT AKTIV e.V. | Gneisenaustr. 42, D-10961 Berlin
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Mehr und mehr versetzen die moderne Medizin und die diversen Früherkennungsverfahren den Menschen in Situationen, in denen er

Entscheidungen treffen muss, deren Konsequenzen er kaum in der Lage ist zu
überblicken. Ausgehend von Kathrin Fezer Schadts Roman Lilium Rubellum, in dem
die Autorin auf eindrücklich-poetische Weise die Geschichte einer zunächst
lilium-rubellum_lesung-081216_flyer-s1ungewollten Schwangerschaft und des Umgangs mit der Diagnose einer kindlichen Behinderung erzählt, werden Experten in einem anschließenden Gespräch den Fragen nachgehen, wieviel Wissen notwendig ist, wie wir mit Informationen umgehen lernen und welche Begleitung hier notwendig wäre.

Podiumsgespräch mit der Autorin Kathrin Fezer Schadt sowie
Kirsten Achtelik, freie Journalistin und Autorin
Dr. med. Lars Garten, Ärztlicher Leiter des Palliativteams Neonatologie der Charité
Angelika Maaser, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Naturheilverfahren
Moderation: Stefan Schmidt-Troschke

Link zur Pressemitteilung vom 9. Dezember 2016 zu obiger Lesung
(Scrollen bis zu Durchgecheckt im Mutterleib)


Trosthandbuch von Barbara Walti

trosthandbuchGibt es ein Leben nach dem Leben? Kann man je über den Tod eines geliebten Menschen hinwegkommen? Wenn ja, wie?

Barbara Walti, Autorin von trosthandbuch, erzählt in ihrem Buch von den Antworten, die sie aufgrund ihrer persönlichen Suche gefunden hat. Sie schreibt von ihrer Zeit nach dem Tod ihres Sohnes und von den Wegen die sie gegangen ist, um diesen Verlust zu verarbeiten.

2014 starb Barbara Waltis 15jähriger Sohn an einer Waldparty an den Folgen von Drogenkonsum und unterlassener Hilfeleistung.
www.barbarawalti.ch

TAGESWORKSHOPS mit Barbara Walti
Autorin des TROSTHANDBUCHes
nach Absprache

Infos:
trosthandbuch@barbarawalti.ch


Sternennest – eine Bestattungsmöglichkeit für stillgeborene Kinder

Eltern können heute auch stillgeborene Kinder bestatten lassen. Nur wie?
Durch Recherchen über Rituale und Bestattungsmöglichkeiten stillgeborener Kinder und aus Gesprächen mit anderen Betroffenen entwickelten wir die „Sternennester“, die wir Ihnen hier vorstellen. Damit können die Eltern ihr Kind weich umhüllt und beschützt in einen Sarg legen. Unsere Nestchen sind aus reiner Merinowolle gefertigt, ein sehr weiches Material. Sie werden von einer Berliner Designerin in Handarbeit gefilzt und mit liebevollen kleinen Details versehen.
Sie bieten die Möglichkeit, ein Kind in Würde gehen zu lassen. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie groß die Trauer und Überforderung sein kann, wenn man ein so kleines, zartes Wesen auf die Welt bringt und es weggeben muss. Und wie stark der Wunsch ist, es in ein Nest zu betten. So entstand das erste „Sternennest“.
Sehen Sie selbst: hier klicken zur Sternennest-Seite


Grosseltern, die ein Enkelkind verloren haben, vernetzen sich
Im September 2010 haben wir nach 4 Jahren Kampf gegen seinen Krebs
unseren kleinen Enkel Till Noah verloren.
Wir als Grosseltern haben in dieser Zeit alles gegeben, um die Familie meiner Tochter zu unterstützen und Tills Leben noch so bunt und fröhlich wie möglich zu belassen.
So gerne hätte ich in dieser Zeit mehr Möglichkeiten zum Kontakt mit andern betroffenen Grosseltern gehabt.(…) Deshalb habe ich entschieden, ein Angebot zu schaffen, dass Grosseltern sich vernetzen können. Und ich möchte diese Information in alle deutschsprachigen Länder schicken. Die Tragik eines solchen Schicksal ist ja grenzüberschreitend.
www.sternenkinder-grosseltern.ch


Trost für Menschen, die einen Menschen verloren haben
(international)

Die Seite Trauernetz.com spricht, analog zu dieser Seite, Menschen mit Trauererfahrungen an. Sie richtet sich allerdings nicht explizit an trauernde Eltern.
www.trauernetz.com


Basis-Seminare Trauer & Emotionskultur
für betroffene Menschen (und für Fachpersonen)

Jeweils von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag in Trogen bei St.Gallen.
Infos unter: traurig.ch Fachstelle und Schule für Trauer und Emotionskultur,
Alfred Strebel Weg 4, 8047 Zürich
Tel. 043 819 37 32
info@traurig.ch & www.traurig.ch

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Kinder- und Familienseminar
„Die Reise durch das Land der Gefühle

im Schloss Glarisegg in Steckborn am Bodensee, zwei Wochen vor Weihnachten von Freitagabend bis Sonntagmittag.

Für Familien, die vom Tod oder von Krankheit/Behinderung eines Familienmitgliedes betroffen sind und mit Trauer, Wut und anderen Lebenswichtigen Gefühlen leben wollen. Infos unter: traurig.ch  Fachstelle und Schule für Trauer und Emotionskultur,
Alfred Strebel Weg 4, 8047 Zürich
Tel. 043 819 37 32
info@traurig.ch & www.traurig.ch

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„Marco entdeckt seine Gefühle“
Speziell für Kinder und Familien
haben wir dieses Bilder- und Arbeitsbuch geschaffen
Zu beziehen bei traurig.ch Fachstelle und Schule für Trauer und Emotionskultur, Postfach, 8047 Zürich
www.traurig.ch


Roland Vögtli hat den Tod seines Sohnes Noël literarisch und fotografisch verarbeitet. Sein Buch heisst: Sternspuren.
siehe: http://www.punctumsaliens.ch/exhibitionsD.html
Als Resümée seiner Buchpräsentation hat Roland Vögtli ein paar Impressionen aus dem Ausstellungsraum zusammen gestellt. http://www.punctumsaliens.ch/exhibitions/sternspuren/index.html (Bildergalerie und Quicktime slideshow).


Ein interessanter Artikel zur Arbeit von Dr. Jorgos Canacakis – dem bekannten Trauerforscher, Buchautor und Seminarleiter in Sachen Trauerarbeit – ist im „Zeitpunkt“ Nr. 88 (ab Seite 52)  zu finden.
(zum Artikel…)


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